CMD Was ist das?

Der Begriff CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion. Es ist ein Ober- und Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen im Bereich der Kiefer und der Kiefergelenke, die sich auf die Funktion dieses Organs auswirken. „Cranio“ steht für Schädel und „mandibula“ für Unterkiefer.   

Die häufigste Ausprägung der CMD-Erkrankung ist die strukturell-funktionelle oder anatomisch-funktionelle CMD. Diese beschreibt eine fehlerhafte Relation des Unterkiefers zum Oberkiefer oder einfacher ausgedrückt: einen falschen Zusammenbiss.

Der Oberkiefer ist weitestgehend fest mit der Schädelbasis verwachsen; der Unterkiefer ist beweglich, was uns das Sprechen und Essen erlaubt. 

Die Position des Unterkiefers zum mit dem Schädel verwachsenen Oberkiefer ist anatomisch auf eine Genauigkeit von ca. 0,01 -0,05 mm vorgegeben. Das Kiefergelenk selbst hat nur einen Spielraum von 0,5mm innerhalb der Gelenkgrube. Wenn die die Position oder Relation des Unterkiefers zum Oberkiefer verändert wird, kann eine CMD entstehen. 

Wenn sich der bewegliche Unterkiefer aus seiner anatomisch angestammten Positon heraus verlagert, kann es zu einer strukturell-funktionellen CMD kommen.

Die zahnmedizinischen Fachgesellschaften definieren die CMD als Schmerzen und/oder Dysfunktion im Kieferbereich, die sich in Kaumuskelschmerz und/oder Kiefergelenkschmerzen äußern; als Zahnschmerz bei funktioneller Fehlbelastung, als  Bewegungseinschränkungen des Unterkiefers, Störungen im Kiefergelenk und die Funktion störende Vorkontakte und Geithindernisse im Biss (DGZMK & DGFDT, 2025).

Dies sind Symptome u.a. einer verlagerten Relation oder Position des Unterkiefers zum Oberkiefer.

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CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion

Krank nach Zahnbehandlung

und wie eine CMD geheilt werden kann

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