CMD Buch
CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion
Krank nach Zahnbehandlung und wie eine CMD ursächlich geheilt werden kann
Persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Hintergründe und Ratgeber für eine ursächliche Heilung der CMD
Dieses CMD Buch und CMD Ratgeber gibt Hilfestellung für das Verständnis einer CMD, wie sie durch fehlerhafte Füllungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie oder Kieferchirugie enstehen kann, welche Auswirkungen die Erkrankung auf den Körper hat, und wie sie geheilt werden kann.
Krank nach ungenauen Füllungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie oder fehlerhaft positionierten Implantaten betrifft viele Menschen. Ca. 40 % der Bevölkerung sind in unterschiedlichen Schweregraden von einer CMD – craniomandibulären Dysfunktion betroffen. Die CMD tritt oftmals unmittelbar oder zeitlich verzögert nach fehlerhafter Zahnbehandlung auf. Der Biss stimmt nicht mehr.
Das Problem: Eine Heilung der CMD ist eher selten. Die Zahnmedizin bietet nur unzureichend Therapien an, die die Krankheit ursächlich und dauerhaft heilen.
Die strukturell-funktionelle CMD ist eine Verlagerung des beweglichen Unterkiefers zum Oberkiefer bzw. Schädel. Die anatomisch vorgegebene Kieferposition kann sich durch ungenaue oder fehlerhafte Füllungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie oder Kieferchirurgie krankhaft verlagern. Aus diesem Verständnis, dass die Kieferposition anatomisch genau eingestellt sein muss, leitet sich die Heilung der CMD ab: Die Wiederherstellung der korrekten Kieferlage und des korrekten Bisses führt zur Heilung.
Im Biss kommt es auf Haaresbreite an
Im Biss kommt es auf eine Genauigkeit von 0,01–0,05 mm an – das entspricht der Dicke eines Haares. Werden Füllungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie nicht in dieser Präzision gefertigt oder werden Implantate falsch positioniert, kann eine CMD-Erkrankung entstehen.
Zahnärzte müssen mit äußerster Präzision arbeiten.
Psychotherapie kann die CMD nicht heilen
Die von der Zahnmedizin angebotenen Therapien erschöpfen sich oftmals in symptomatischen Therapien: Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Schmerztherapie, bestenfalls Physiotherapie. Oftmals werden CMD-Patienten psychische, psychiatrische oder psychosomatische Probleme nachgesagt. Stressreduzierung, Übungen zur Muskelentspannung und Ähnliches können die CMD aber nicht ursächlich heilen.
Die zahnmedizinischen Fachgesellschaften räumen selbst ein, dass Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Schmerztherapie nicht zu einer Heilung führen und die Ergebnisse enttäuschend sind.
Der Bewegungsapparat muss mitbehandelt werden
Ungenaue Zahnbehandlungen können die anatomisch-funktionell vorgegebene Position des Unterkiefers zum Oberkiefer verändern und damit eine CMD verursachen. Da der Kiefer muskulär, knöchern und neuronal mit dem Bewegungsapparat verbunden ist, wirkt sich eine CMD auf den gesamten Körper aus. Als CMD-Patient hat man nicht nur Schmerzen und Beschwerden an Zähnen und am Kiefer, sondern auch am gesamten Bewegungsapparat – Rücken, Becken, Gelenke – und auch weitere systemische Beschwerden. Nicht immer werden diese Beschwerden mit einer CMD – einer fehlerhaften Unterkieferposition – in Verbindung gebracht. Die strukturell-funktionelle CMD ist eine krankhafte und schmerzhafte Verlagerung des Unterkiefers, die sich auf den gesamten Körper auswirkt, und sie kann nur über die Wiederherstellung der korrekten Kieferposition bei parallel stattfindender Physio- oder Manualtherapie geheilt werden. Diese Zusammenhänge sind seit Jahrzehnten wissenschaftlich erwiesen.
Autorenprofil
Angelika Pfirrmann ist Unternehmensberaterin in der Medizintechnik- und Dentalindustrie und seit vielen Jahren mit Zahnmedizin befasst. Sie ist Spezialistin für die Vermarktung von zahnmedizinischen Produkten, Medizinprodukteberaterin nach dem Medizinproduktegesetz, Fachübersetzerin für Zahnmedizin und Medizinprodukte. Als ausgebildeter Medical Writer ist sie mit der Auswertung medizinisch-wissenschaftlicher Literatur vertraut. Sie schafft es, komplexe medizinische Zusammenhänge sowohl für Fachleute als für Laien verständlich und auf den Punkt gebracht darzustellen.